Starnberger Seeleben Claim

Lebensrettend gute Sache

Kaum ein Satz ist so simpel und richtig wie dieser Satz von Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Das gilt in besonderer Weise für die lebensrettende Aktion „Drücken ist staRK“ des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) unter der Schirmherrschaft von Landrat Karl Roth - denn diese ist wie Kästners Satz klar und treffend.

Oft sagen Zahlen mehr als Worte: Hier bei uns im Landkreis Starnberg sterben 3 Menschen jede Woche den plötzlichen Herztod. „Die Profis vom Rettungsdienst des Roten Kreuzes und auch die ehrenamtlichen Helfer vor Ort (HvO) vom BRK tun ihr Äußerstes – oft aber fehlen uns zum lebensrettenden Erfolg nur 5 Minuten“, so Georg Rötzer, Rettungsdienstleiter beim BRK Starnberg. Etwa 5 Minuten, in denen ein Partner, Angehöriger, Freund oder Kollege Erste Hilfe leisten müsste, bis die Profis da sind. Wenn man dann hört, dass nur 17 % der deutschen Bevölkerung dies tun, betet man, nie in eine lebensbedrohliche Notsituation zu geraten. Wer einfach darauf hofft, nie selbst als Helfer gefordert zu werden, sollte wissen: Bei 70 % der Betroffenen stehen Angehörige, Freunde, Bekannte oder Kollegen hilf- und tatenlos daneben. Es sind also „unsere Nächsten“, die wir retten könnten. Ist die Zeit nicht reif, uns dafür fit zu machen?

„Drücken ist staRK“

„Dazu ist jetzt Gelegenheit, und es ist ganz leicht“, sagt Karsten Meumann, erfahrener Ausbilder beim BRK Starnberg, „denn die entscheidenden Rettungsmaßnahmen vermitteln wir heute in 45 Minuten mit dem Programm „Drücken ist staRK“ lebensecht, kurz und knackig. Das hat mit unliebsamem Schulbankdrücken gar nichts zu tun. Und wenn man zu Mehreren ist, ist da auch keine Hemmschwelle mehr.“ Auch die „Mund-zu-Mund-Beatmung“, die viele Laien abschreckt, ist weggefallen. „Es ist viel einfacher als Sie denken.“, so Meumann, der das Programm zusammen mit Rettungsdienstleiter Rötzer gestartet hat: „Prüfen, rufen, drücken“ heißt die Devise. Wir setzen mehr auf Praxis als auf Theorie, denn das Wichtigste ist, dass Sie sofort und ohne Scheu eingreifen, wenn neben Ihnen jemand zusammenbricht. Wer trainiert ist, fühlt sich sicher genug, um als Ersthelfer aktiv zu sein.“ Übrigens können Sie der guten Sache auch finanziell gut tun: damit die Trainingseinheiten für Jeden kostenfrei bleiben können, ist jeder Cent wichtig. Infos dazu: auf der Website.

„Prüfen, rufen, drücken“ geht ganz leicht:

  • Im Ernstfall prüfen, ob die Person noch atmet
  • Unter der Notrufnummer 112 sofort den
    Rettungsdienst rufen
  • Ohne Verzögerung fest und 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken – so lange, bis Hilfe eintrifft
  • Wenn verfügbar, einen öffentlichen Defibrillator einsetzen (der Automat erklärt, was zu tun ist und gibt einen rettenden Stromstoß ab)

Nehmen Sie sich jetzt ein Herz; retten Sie ein Herz!

>> www.druecken-ist-stark.de
>> www.brk-starnberg.de