Starnberger Seeleben Claim

Hund sein am See

Ein Hund hat es hier im Sommer nicht leicht: Das Blau des Wassers glitzert und verlockt, aber während der Badesaison, von Mai bis September, hat er am See keinen Zutritt. Ist das ein großer Verzicht und was geht überhaupt in der Hundeseele vor? Wir haben mit ein paar „See-Hunden“ gesprochen.

Die Frage, was sie von Seeverbot und Leinenpflicht halten, beantworten Havaneser-Hündin Jule und Artgenosse Lino aus Berg entspannt: „Das sind Regeln, die wir respektieren. Für Menschen gibt es auch genug Pflichten und Zwänge. Wir möchten da nicht tauschen und finden für freien Auslauf und wilde Spiele eh immer passende  Plätze.“ Ebenfalls in Berg ansässig ist Labrador-Rüde Ivanhoe von Unterholzen (für Freunde kurz „Spikey“). Ihn fragten wir nach Lieblingsplätzen in der Region. Seine spontane Antwort: „Fremde Küchen!“, und: „Wasser, nicht der See natürlich, aber kleine Teiche im Wald, das Isarufer und der herrliche Rundweg zwischen Allmannshausen und Höhenrain“. Der Tutzinger Labrador Poldi verriet uns das Geheimnis einer guten Hund-Mensch-Beziehung: „Das wichtigste im Zweibeiner-Vierbeiner-Umgang? Wie in jeder Beziehung: Liebe und Respekt!“ Dazu ein fast philosophisches Bonmot von Labrador-Kollege Connor von der Maxhöhe:„Viele Menschen glauben ja, sie suchen sich „ihren Hund“ aus. Glauben Sie mir: meistens ist es genau umgekehrt.“ Darauf angesprochen, ob er sich von Menschen verstanden fühlt, äußert der außerordentlich hübsche Bolonka Franzuska Cosmo aus Söcking: „Es ist ja nett gemeint, wenn Leute sagen „ist der süß“! Aber ich habe auch innere Werte.“ Abschließend die Seeleben-Frage an Dobermann-Lady Chili und Mini Australian Shepherd-Dame Zoe aus Traubing: „Sie leben als Hund gerne in der Seeregion, weil …?“ „… wir da leben, wo andere Hunde Urlaub machen.“

„See-Hunde“ im Gespräch

Die sympathischen, mitteilungsfreudigen Hunde der Seeregion, die für die Sommerausgabe über das „Hund sein am See“ mit der Redaktion sprachen, sind hier auch bildlich zu erleben:

Ist gern im Grünen: Der hübsche Bolonka Franzuska Cosmo aus Söcking mit inneren Werten und bester Menschenfreundin Eva Görlich.
Labrador Poldi aus Tutzing mit seinem persönlichen Coach Gerd Stolp hält viel von Respekt und Spiel.
Die Havaneser Jule und Lino leben, spielen, toben im liebevollen Haushalt der Familie Ramstetter in Berg
Der Labrador-Rüde Spikey lebt bei Sabine Ramp in Berg und ist hier mal nicht in fremden Küchen, sondern in seinem zweitliebsten Element (natürlich dort, wo er ganz offiziell ins kühle Nass darf)
Dobermann-Lady Chili aus Traubing liebt temporeiche Spaziergänge, am liebsten mit Hundehalterin und Wirtshaus-Gastgeberin Eveline Ofner
Mini-Australian Shepard-Dame Zoe teilt sich ihr Zuhause mit Chili in unerwartet guter Allianz
Connor, Labrador-Rüde von der Maxhöhe hat vier allerbeste Freunde mit Namen Ross: Elke, David, Daniel und Marlene

Sensibles Coaching für eine gute Hund-Mensch-Beziehung

„Hundetrainer“, sagt Elke Martin (dogmartin), „ist eigentlich zu eindimensional. Ich bin Trainerin für Hunde und Menschen. Schließlich geht es um die Beziehung zwischen Herr- bzw. Frauchen und Hund. Ich helfe beiden, ihre Positionen in einer klaren sozialen Struktur zu finden und sich in diesen respektvoll anzuerkennen.“ Dafür bewegt Elke Martin sich gerne auf ihre Klienten zu: als mobile Trainerin kommt sie nach Zeitabsprache ins Haus, lernt das Umfeld des Hundes kennen und kann so (z.B. wenn ein vierbeiniger Gefährte ins Haus kommt) die Weichen für eine gute Hund-Mensch-Beziehung stellen oder direkt bei Problemen ansetzen.  „Es ist nie zu spät“, erläutert Elke Martin, „auch bei „verhaltensoriginellen“ Hunden ist es oft eine Verständnisfrage. Hunde haben ihre eigene Sprache. Verstehen wir ihre Signale, wird alles einfacher. Das Ergebnis ist dann ein fröhlicher Vierbeiner und ein entspannter Hundebesitzer.“

>> dogmartin, Heinrich-Brüne-Weg 2, Weßling/Oberpfaffen­hofen,
www.dogmartin.de

Fellnasen – fair, aufrichtig, angstfrei 

Wer Katrin Hanke besucht, wird von „Buddy“ begrüßt. Buddy ist, wie der Name schon sagt, ein richtig guter (vierbeiniger) Freund und richtig gut „erzogen“. Die Anführungszeichen stehen bewusst, denn Trainerin Katrin Hanke arbeitet nicht mit Ziehen, Zerren oder Angst, sondern mit Geduld, Konsequenz und Verständnis. Letzteres für Hund wie Mensch, denn wie ein Hund sich als Familienmitglied verhält ist eine Beziehungsfrage. Und Beziehungen bestehen aus Partnern. „Darum ist der Blick von außen so wichtig“, erläutert die Trainerin, „ich nehme das häusliche und alltägliche Umfeld ohne Erwartungshaltung oder Vorurteil auf, dabei kristallisieren sich Ansatzpunkte für den gemeinsam Weg heraus.“ Ein Weg, der mit Geduld, Herz und Verstand gegangen werden will und durch das Verständnis füreinander in eine gewachsene, gute Hund-Mensch-Bindung mündet.

>> Fellnasen, Martinsholzer Str. 16, Aufkirchen,
www.fellnasen-starnberg.de

Urlaub mit Hund im Bio-Landhaus Knura


Dieses schöne Hotel im Dreiländereck von Österreich, Italien und Slowenien heißt Herrchen und  Hund mit tollen gemeinsamen Erlebnisangeboten herzlich zu einen entspannten Urlaub willkommen. Bei dem langjährigen Partner von Dogtravel sind die Hunde-Schlafplätze im Zimmer kostenlos. Gekocht wird für alle Gäste mit frischen Zutaten aus der Region.Während man von der Sonnenterrasse einen sensationellen Blick auf die Karnischen Alpen genießt, dürfen die Vierbeiner – vorausgesetzt, sie sind gut erzogen – im Garten frei laufen. Das Gailtal ist ein Wander- und Radelparadies mit glasklarer Luft und herrlichen Seen. Im Bio-Landhaus Knura kann man sogar e-Bikes ausleihen.

>> www.knura.at – Khünburg 13, 9620 Hermagor Österreich, Tel. +43 4282 - 26 24