Starnberger Seeleben Claim

Cool und kreativ: Das Osterferienprogramm im Museum

Ihr habt genug von Playstation und Handy-Spielen und wollt in den Ferien mal wieder was Echtes machen? Super, dann seid Ihr beim Ferienprogramm des Museums Starnberger See goldrichtig.

Rund um das Osterfest am 16.04.2017 könnt Ihr hier wieder tolle Sachen erleben, mit Kopf und Händen und richtig viel Spaß.

Infos für die Eltern:

In der Karwoche geht es kreativ aufs Osterfest zu. Unter kunst- und kulturpädagogischer Anleitung basteln Kinder ab 5 Jahren originellen Osterschmuck und spielen Osterspiele. Hier geht es phantasievoll, kreativ und lustig zu. Zugleich lernen die Kinder, was es mit den Ostertraditionen auf sich hat und wie Ostern früher gefeiert wurde.

In der Woche nach Ostern dreht sich alles um das Leben in einem Bauern- und Fischerhaus. Dabei erforschen die Kinder wie das früher so war – mit der Freizeitgestaltung, dem Lebensunterhalt, der Arbeit der Frauen und Mädchen und der Jungen und Männer. Die im historischen Lochmannhaus gewonnenen Kenntnisse und Eindrücke werden anschließend in praktisch-kreativen Workshops gestalterisch verarbeitet.

Da jeden Tag ein anderes Programm geboten wird, lohnt es sich, an mehreren Tagen dabei zu sein.

Themen & Angebote im Osterferienprogramm 2017

Di.; 11.04.: Traditioneller Osterschmuck.
Buchsbaumpflanzen standen früher in jedem Bauerngarten. Kein Wunder also, dass die immergrünen Zweige ideale Werkstoffe für Hausschmuck jeder Art waren. Zu Ostern z.B. wurden wunderschöne Osterstecken gebunden und mit farbigen Bändern verziert. Die Kulturpädagogin Verena Maria Mangalá Wendt zeigt wie’s geht.

Mi.; 12.04.: Kreativer Osterschmuck.
Der Fantasie sind bei der Gestaltung schöner Dinge für Haus und Garten keine Grenzen gesetzt. Für diesen Workshop hat die Kunstpädagogin Dorothea Dattenberger für große und kleine Kreative lustige Papierosterhasen am Stil und Eiermobile im Gepäck. Wer dann noch Zeit hat, kann ein riesengroßes Osterei malen. Als originelles Ostergeschenk oder für das eigene Zimmer, das entscheiden die Teilnehmer selbst.

Do.; 13.04.: Traditionelle Osterspiele.
Wer kennt noch das beliebte "Oarwoagln" oder das Eierlaufen? Verena M. M. Wendt nimmt die Kinder mit auf eine Zeitreise und gibt Anregungen, wie die ganze Familie an Ostern allerlei Spiele spielen kann – und das ganz ohne Aufwand. Selbstverständlich hat der Osterhase in allen Winkeln des Museums auch eine Menge bunter Eier versteckt, die gefunden werden wollen. Hier dürfen Mama, Papa, Oma und Opa dabei sein! Bei gutem Wetter ist ein kleines Picknick im Garten inbegriffen.

Di.; 18.04.: Spiel und Spaß im Bauernhaus – gab es das?
Zusammen mit Verena M. M. Wendt entdecken die Teilnehmer, wie Bauernkinder vor hundert Jahren ohne Barbiepuppe und Computer gespielt haben. Gemeinsam wird ausprobiert, wie es sich mit selbstgebasteltem Spielzeug aus dem, was sich in der Natur und im Bauernhaus fand, spielen lässt und kreative Fantasiewelten entwickelt werden können. Außerdem wird geschaut, wo und wie die Kinder damals gelebt haben. Wo haben sie geschlafen, gegessen und gearbeitet? Im alten Lochmannhaus lässt sich das alles wunderbar erkunden.

Mi.; 19.04.: Fische fangen, Kühe melken, Getreide anbauen – wovon die Bewohner des Lochmannhauses lebten.
Gemeinsam erkunden die Kinder zwischen 5 und 10 Jahren das Lochmannhaus und suchen nach Gegenständen, die zum Fischen, für die Milchverarbeitung und den Getreideanbau notwendig waren. Weil das Fischen für die „Lochmänner“ sehr wichtig war, hören und malen die Teilnehmer im anschließenden kreativen Teil die Geschichte vom Regenbogenfisch, der unbedingt so sein wollte, wie die anderen Fische und dafür sogar seine glitzernden Schuppen verschenkte. Leitung Dorothea Dattenberger

Do.; 20.04.: Kochen, Nähen, Waschen – Fischen, Pflügen, Schnitzen – oder was Mädchen und Jungen früher alles können mussten.
Bei einem Rundgang durch das alte Lochmannhaus erkunden die Kinder Arbeiten, die in einem Bauernhaus üblich waren, und erfahren von der geschlechtstypischen Arbeitsteilung in früheren Zeiten. Anschließend waschen die Jungen und Mädchen Wäsche wie zu Urgroßmutters Zeiten – mit Waschbrett, Zinkwanne und Kernseife, probieren aus, wie es sich mit einem Reisigbesen fegen lässt oder stopfen löchrige Strümpfe. Beim Wäscheaufhängwettbewerb zeigt sich dann, wie lustig die gemeinsame „Arbeit“ sein kann. Leitung: Barbara Heidinger.

Fr.; 21.04.: Schaffe, schaffe Häusle baue.
Nach dem Vorbild des alten Lochmannhauses baut die Kunstpädagogin Dorothea Dattenberger mit Kindern ab 5 Jahren ein Bauernhaus aus Karton. Wie beim großen Vorbild wird das Dach mit "Schindeln" eingedeckt, mit einem "geschnitzten" Balkon versehen und auch „echte" Butzenscheibenfenster dürfen nicht fehlen. Das alles wird zunächst im großen Bauernhaus erkundet und dann kindgerecht und kreativ umgesetzt. Am Ende nimmt jeder kleine Architekt ein eigenes Spielhaus mit nach Hause. Leitung Dorothea Dattenberger.

WAS, WANN, WO AUF EINEN BLICK:

Ort:  Museum Starnberger See

Uhrzeit:  jeweils 10.00 - 13.00 Uhr

Kosten:  10,- €/Kind und Tag

Mindestalter: 5 Jahre

Anmeldungen bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Termin im Museum Starnberger See unter 08151/4477570 oder info@museum-starnberger-see.de

Außerdem: Bitte nicht vergessen, eine kleine Brotzeit mitzubringen.