Starnberger Seeleben

Die hochkomplexe Konstruktion des Kniegelenks will bei Beschwerden auch komplex betrachtet werden

Neue Chancen für Knie & Gelenke

Das Kniegelenk ist mit seinem komplizierten Dreh-Gleit-Rollmechanismus eine ebenso beeindruckende wie intensiv beanspruchte Konstruktion. Wer durch Knieprobleme ausgebremst wird, sammelt darum aufmerksam Erfahrungsberichte und Expertenrat, damit der Schmerz geht und die Beweglichkeit wiederkehrt.

Dass Patienten sich informieren, begrüßt Dr. med. Luis Schuster, Sportmediziner und Facharzt für Orthopädie. „Gerade die möglicherweise notwendige Knie-OP ist für Viele ein drängendes Thema. Sie muss auf jeden Fall der letzte Ausweg aus einer anders nicht lösbaren Situation sein“, sagt Dr. Schuster, „ergibt die Indikation, dass sie unumgänglich ist, begleiten wir den Patienten selbstverständlich bei jedem Schritt, damit der Eingriff in Art, Zeitpunkt und Durchführung in der jeweils am besten passenden Spezialklinik vorgenommen wird. Aber zuvor kann es, je nach Beschwerdebild, effektive alternative Antworten geben.“ Dementsprechend bietet er in seiner Praxis das gesamte Spektrum ganzheitlicher Orthopädie sowie innovative Methoden auf neuestem Forschungsstand. Dazu gehören z.B. regenerative Injektionen, die plättchenreiches Plasma verwenden.

PRP-Therapie: Heilungshelfer nach natürlichem Vorbild

Diese als PRP (Plättchenreiches Plasma) bekannte Therapieform beruht auf Erkenntnissen, die den natürlichen Heilungsprozessen des Körpers „abgeguckt“ wurden und arbeitet mit Ressourcen des eigenen Organismus: mit Blutplättchen und Wachstums- bzw. Reparatur- Mediatoren aus dem eigenen Blut. Die PRP-Therapie nutzt Thrombozyten (Blutplättchen) zur Aktivierung körpereigener Regenrationsvorgänge, denn bei Verletzungen leisten diese gleich zwei wichtige heilende Aufgaben: Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Blutstillung und schütten Wachstumsfaktoren zur Wundheilung aus. Darauf basierend werden Thrombozyten aus dem körpereigenen Blut gewonnen und in hoher Konzentration an betroffene Stellen injiziert. Diese effektive Nutzung von Wachstums- und Reparaturmediatoren findet viele Einsatzgebiete, gerade bei Beschwerdebildern, die sich chronisch entwickelt haben. Studien zufolge führt sie sowohl bei Arthrose, Entzündungen und Sportverletzungen zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden, einer Beschleunigung des Heilungsprozesses und damit einhergehender Verbesserung der Beweglichkeit und Belastbarkeit.

Schmerzlinderung & Mobilitätssteigerung

Allerdings gehört zu einer erfolgreichen Therapie von Kniegelenksbeschwerden auch die Erfassung individueller Begleitumstände – wie z.B. frühere Verletzungen, angeborene Besonderheiten (auch an Hüfte und Fuß), Achsenfehlstellungen, eine Dysbalance der Muskulatur u.v.m. Erst wenn diese identifiziert sind, kann ein Therapieweg sinnvoll festgelegt werden. „Denn nur durch Betrachtung der Zusammenhänge können Ursachen und Wechselwirkungen behoben und eine Wiederholung der Probleme in Zukunft ausgeschlossen werden“, erläutert Dr. Schuster, „Haltung, Ernährung, Lebensgewohnheiten – alles spielt eine Rolle für Heilung und nachhaltige Gesundheit. Und jede Therapie kann nur erfolgreich sein, wenn sie nicht gegen sondern mit dem Patienten umgesetzt wird.“

Dr. med. Luis Schuster

>> Orthopädie Starnberg, Dr. med. Luis Schuster, Enzianstr. 4, Percha, Sprechzeiten nach Vereinbarung: 08151 / 651 606 7